Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Film & Comic Con Offenburg

1. Vertrag

1.1. Alle Vertragsbeziehungen des Besuchers bestehen ausschließlich mit der MHS Events GmbH (nachfolgend Veranstalter genannt). Der Vertragsschluss wird durch einen dritten Dienstleister (z.B. Eventbrite) abgewickelt.

1.2. Ein Vertrag für den Besuch der Film und Comic Con Offenburg (nachfolgend „Veranstaltung genannt“) kommt erst mit Übersendung der elektronischen Eintrittskarte zustande, die der Besteller (nachfolgend Besucher genannt) vom Ticketdienstleister des Veranstalters, der Eventbrite Inc., erhält. Durch den Erwerb der Eintrittskarte stimmt der Besucher den allgemeinen Geschäftsbedingungen ohne Einschränkungen zu.

1.3. Der Veranstalter behält sich vor Bestellungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Der Besteller erhält schnellstmöglich eine entsprechende Mitteilung per Email. Weitere Verpflichtungen gegenüber dem Besteller entstehen nicht.

1.4. Die Stornierung von Eintrittskarten ist – außer im Falle der Absage oder Verlegung der Veranstaltung – nicht möglich. Unbeschadet hiervon bleibt das gesetzliche Widerrufsrecht des Besuchers.

1.5. Bei Absage der Veranstaltung erstattet der Veranstalter die gebuchten Leistungen zurück. Weitere Ansprüche sind ausgeschlossen. Im Fall der Verlegung der Veranstaltung muss die Stornierung der Leistungen durch den Besucher innerhalb von 4 Wochen nach Bekanntgabe der Verlegung erfolgen.

2. Veranstaltung

2.1. Der Zutritt zum Veranstaltungsgelände ist ausschließlich mit gültiger Eintrittskarte gestattet, welche die Besucher bei der Einlasskontrolle dem Aufsichtspersonal vorweisen müssen. Tageskarten verlieren ihre Gültigkeit bei Verlassen des Veranstaltungsgeländes.

2.2. Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren ist der Zutritt nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten gestattet. Andernfalls müssen sie eine schriftliche Einverständniserklärung ihres Erziehungsberechtigten bei sich tragen und auf Verlangen eine Kopie des Ausweises der erziehungsberechtigten Person vorzeigen.

2.3. Das Mitführen von Tieren ist auf dem Veranstaltungsgelände nicht gestattet. Ausgenomen von dieser Regelung sind Blindenhunde.

2.4. Der Veranstalter behält sich Änderungen im Veranstaltungsablauf vor. Diese Änderungen können auch kurzfristig erfolgen, ohne dass sich hieraus Ansprüche für den Kunden ergeben.

2.5. Der Veranstalter garantiert nicht für das Erscheinen eines angekündigten Gaststars. Für den Fall, dass ein angekündigter Gaststar absagt, sorgt der Veranstalter nach Möglichkeit für Ersatz. Sollte der Ersatz für den Kunden nicht passend sein, so erstattet der Veranstalter das Geld für das Shooting / Autogramm zurück.

2.6. Einige Programmpunkte wie Panels oder Vorträge werden zeitweise in englischer Sprache durchgeführt. Der Veranstalter ist nicht verpflichtet, deutsche Übersetzungen zur Verfügung zu stellen. Ansprüche von Besuchern mit unzureichenden Sprachkenntnissen ergeben sich hieraus nicht.

2.7. Der Besucher erklärt sich damit einverstanden, dass er während der Veranstaltung gefilmt und fotografiert werden kann und diese Aufnahmen im Rahmen der Berichterstattung über die Veranstaltung und für Werbezwecken für die Veranstaltung und/oder den Veranstalter sowohl im Fernsehen als auch durch privat produzierter Filme, in Print- und Online-Medien, insbesondere auf Webseiten und in sozialen Netzwerken, sowie auf Videoportalen, insbesondere Youtube, verwendet werden können. Der Besucher gibt sein Recht am eigenen Bild unwiederruflich an die MHS Events ab.

3. Sicherheit

3.1. Das Hausrecht auf dem Veranstaltungsgelände wird vom Veranstalter, seinem Aufsichtspersonal und vom Aufsichtspersonal der Messe Offenburg ausgeübt. Den Anweisungen des Veranstalters ist unverzüglich Folge zu leisten. Dies gilt auch in Vertretung von durch ihn autorisierten und erkennbaren Personen

3.2. Das Aufsichtspersonal ist berechtigt, sowohl während der Einlasskontrolle als auch der Veranstaltung Taschenkontrollen und Leibesvisitationen durchzuführen, um die Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen zu gewährleisten.

3.3. Das Mitbringen von gefährlichen Gegenständen wie Waffen, Pyrotechnik oder Teile eines Kostüms, die geeignet sind, andere Besucher zu verletzen, ist streng untersagt. Diese Gegenstände sind dem Sicherheitspersonal zu melden und müssen von diesem autorisiert werden.

3.4. Gegenstände, die nicht autorisiert werden, müssen kostenpflichtig an der Garderobe abgegeben werden. Der Veranstalter ist zudem berechtigt, seine Rechte nach Ziffer 8 c) in Anspruch zu nehmen.

3.5. Substanzen, die gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen, sind strengstens untersagt.

3.6. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, Personen von der Veranstaltung auszuschließen, wenn diese für sich oder andere eine Gefahr darstellen, den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung stören oder sich ungebührlich benehmen, und ein Hausverbot auszusprechen. Die Erstattung geleisteter Zahlungen entfällt in diesem Fall. Weigert sich der Bescher, das Veranstaltungsgelände zu verlassen, kann der Veranstalter die Polizei zur Durchsetzung seines Hausrechts zur Hilfe holen. Weitere Rechte und Ansprüche des Veranstalters bleiben hiervon unberührt.

3.7. Werbung jeglicher Art auf der Veranstaltung ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Veranstalters gestattet.

4. Haftung

4.1. Der Veranstalter, seine gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungs- oder Verrichtungsgehilfen haften für vorsätzlich und grob fahrlässig verursachte Schäden sowie für Schäden bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit des Besuchers.

4.2. Bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (sog. Kardinalpflichten), die nur auf einfacher Fahrlässigkeit beruht, haftet der Veranstalter beschränkt auf den Ersatz des vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens. Wesentliche Vertragspflichten sind alle Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erst ermöglichen und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut und vertrauen darf.

4.3. Außer in den vorgenannten Fällen haftet der Veranstalter nicht für Schäden, die durch einfache Fahrlässigkeit verursacht wurden.

4.4. Soweit die Haftung des Veranstalters nach den vorstehenden Absätzen ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die Haftung seiner Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen.

4.5. Die vorstehenden Haftungsausschlüsse und -beschränkungen gelten auch für deliktische Ansprüche, soweit diese mit vertraglichen Ansprüchen konkurrieren.

4.6. Die vorstehenden Haftungsausschlüsse und -beschränkungen gelten nicht, soweit Versicherungsschutz aufgrund einer Haftpflichtversicherung besteht.

4.7. Sie gelten auch nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz, soweit nach zwingenden Normen des Produkthaftungsrechts für Personen und Sachschäden gehaftet wird.

4.3. Für Sach- und Personenschäden ist der Verursacher uneingeschränkt haftbar..

4.4. Verlorengegangene Tickets werden vom Veranstalter nicht ersetzt.

4.5. Der Veranstalter haftet nicht für verlorene Gegenstände.

5. Audiovisuelle Aufzeichnungen und Fotografieren

5.1. Audiovisuelle Aufzeichnungen im Sinne dieser AGB sind während der Veranstaltung angefertigte Ton- und Bildaufnahmen, die auf geeigneten Bild- und Tonträgern wieder abgespielt und/oder vervielfältigt werden können. Fotografien gelten nicht als audiovisuelle Aufzeichnungen.

5.2. Das Anfertigen von audiovisuellen Aufzeichnungen und das Fotografieren jeglicher Art in den Vortragsräumen sowie deren Verwendung zu rein privaten Zwecken ist den Besuchern grundsätzlich gestattet.

5.3. Der Veranstalter behält es sich vor, audiovisuellen Aufzeichnungen in bestimmten Bereichen oder während bestimmter Programmpunkte zu untersagen. Bei Nichtbeachtung dieses Verbots erfolgt der Verweis von der Veranstaltung. Der Anspruch auf Erstattung geleisteter Zahlungen entfällt in diesem Fall. Der Veranstalter behält sich die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen vor.

5.4. Die Herstellung und Verwendung von audiovisuellen Aufzeichnungen zu gewerblichen oder kommerziellen Zwecken ist nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Veranstalters zulässig.

6. Sonstiges

6.1. Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

6.2. Der ausschließliche Gerichtsstand ist Deutschland.

(Stand: Dezember  2017)